Die EM-Party als Grillfest

Tipps, damit Nachbarn nicht die Rote Karte zeigen

(lifePR) – Gemeinsam bei Fußballspielen mitfiebern, macht noch mehr Spaß, wenn währenddessen die Steaks auf dem Grill brutzeln. Worauf geachtet werden sollte, damit die Nachbarn daran keinen Anstoß nehmen, erläutert das Immobilienportal immowelt.de.

Herrlich, wenn bei der privaten Party zur Fußball-EM der Grill auf dem Balkon oder im Garten so heiß ist wie das Fußball-Fieber. So manches Mal setzt dieses Grillvergnügen jedoch den Schlusspfiff für den nachbarschaftlichen Frieden. Tipps, worauf geachtet werden sollte, damit der Grill- und Partyspaß keinen Nachbarschaftsstreit verursacht, gibt das Immobilienportal immowelt.de.

Grillen: grundsätzlich erlaubt
Generell spricht nichts dagegen, zur EM-Party den Grill auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten anzuwerfen. Grillen ist in den Sommermonaten üblich und muss von den Nachbarn geduldet werden, heißt es in einem Urteil des Landgerichts München I. Nur bei erheblichen Beeinträchtigungen durch Rauch, der beispielsweise in die Wohn- oder Schlafräume der Nachbarn dringt, Ruß oder starker Hitzeentwicklung kann es zu einem Grillverbot kommen. Ein solches Verbot kann auch bereits vorsorglich im Mietvertrag stehen oder von der Eigentümergemeinschaft beschlossen werden, erklärt immowelt.de. Wer das Verbot dann ignoriert, riskiert Ärger mit den Nachbarn und gegebenenfalls sogar mit dem Vermieter und den Ordnungshütern.

Einzelfall entscheidend
Wie oft die Nachbarn in puncto Grillen duldsam sein müssen, hängt im Streitfall von den Richtern ab. Deren Ansichten variieren: Manche halten nur drei Abende oder sechs Stunden im Jahr für zumutbar, andere insgesamt 16-mal in den Monaten Mai bis Juni. Wesentlich sind immer die Gegebenheiten im Einzelfall, weiß immowelt.de. Dabei wird das Grillen im Garten meist großzügiger beurteilt als auf dem Balkon. Wobei von den Bewohnern eines Mehrfamilien- oder Reihenhauses allgemein größere Rücksicht gefordert wird, als von denen, die in einem freistehenden Haus leben. Aufgrund der stärkeren Rauch- und Geruchsentwicklung gibt es für offene Holzkohle- außerdem mehr Einschränkungen als für Elektrogrills.

Um 22 Uhr ist Schluss
In einem Punkt sind sich fast alle Richter einig: Spätestens um 22 Uhr sollte die Grillparty beendet werden. Denn unabhängig davon, ob im Haus oder im Freien gefeiert wird, dürfen die Nachbarn nicht in ihrer Nachtruhe gestört werden, erklärt immowelt.de. Eine Ausnahme macht das Oberlandesgericht Oldenburg, das Grillfreunden ihren Spaß viermal im Jahr bis Mitternacht zugesteht.

Vier Tipps für Fair Play unter Nachbarn
Damit das nachbarschaftliche Verhältnis trotz EM-Grillparty freundschaftlich entspannt bleibt, empfiehlt immowelt.de:

- Die Nachbarn rechtzeitig informieren oder einfach auch einladen.
- Im Garten den Grill möglichst weit weg von den Nachbarn aufstellen, damit Rauch, Geruch und Hitze sie nicht stören.
- Auf dem Balkon auf Holzkohle verzichten und einen Elektro- oder Lavasteingrill verwenden.
- Nach 22 Uhr drinnen feiern sowie Fenster und Türen schließen, damit Fernsehgeräusche und Jubelschreie nicht so leicht nach außen dringen. Zimmerlautstärke sollte dann generell nicht mehr überschritten werden.

Literaturschnipsel

Über den Umgang mit Gelehrten und Künstlern (Auszug)

von Adolph Friedrich Ludwig Freiherr von Knigge

Mit Tonkünstlern, einer Gattung von Dichtern, Komponisten, Tänzern, Schauspielern, Malern und Bildhauern ist der casus ganz anders zu behandeln. Diese sind – es versteht sich immer, daß ich in jeder Klasse von Menschen die bessern ausnehme – wohl keine gefährlichen, aber desto eitlere und oft sehr zudringliche und unsichre Leute. Weit entfernt zu fühlen, daß die schönen Künste, obgleich man ihnen nicht den Einfluß auf Herz und Sitten absprechen kann, doch am Ende zum Hauptzwecke nur das Vergnügen haben, folglich im Werte für das Glück der Welt den höhern, wichtigern, ernsthaftern Wissenschaften nachstehn müssen; weit entfernt zu fühlen, daß, um wahrhaftig den Titel eines großen Mannes zu verdienen, man mehr verstehn und mehr müsse bewirken können als Augen zu vergnügen, Ohren zu kitzeln, Phantasien zu erhitzen und Herzchen in Aufruhr zu bringen, sehen sie ihre Kunst als das einzige an, was des Bestrebens eines vernünftigen Menschen wert wäre, und es muß uns nicht befremden, wenn ein Tänzer, der höher besoldet wird als ein Staatsminister, herzlich bedauert, daß dieser nichts bessers gelernt habe.

Der philosophische Künstler, so wie Georg Benda einer war, der bescheidnen Virtuosen, wie der edle Fränzl und sein liebenswürdiger Sohn in Mannheim, der verständigen, mit allen Privattugenden geschmückten Maler, wie der alte Tischbein, der Schauspieler, bei denen Kopf, Herz und Sitten gleich viel Verehrung verdienen, wie unser Iffland, wie Großmann, wie der unnachahmliche Schröder, solcher Männer gibt es nicht so gar viele unter ihnen. Ich rate desfalls, einen äußerst vertrauten Umgang mit dieser Menschenklasse nur nach der strengsten Auswahl zu suchen. Cantores amant humores, das heißt: auf ein Liedchen schmeckt ein Schlückchen. Sänger, Dichter und dergleichen lieben das Wohlleben, und das kann uns nicht wundern. Es gibt wohl eine Art von Begeisterung, zu der sich die Seele bei der einfachsten, mäßigsten Lebensart erheben kann und, die Wahrheit zu gestehn, das ist wohl die einzige, deren Früchte auf Unsterblichkeit Anspruch machen dürfen. Hoher Schwung des Genius, hinauf zu der heiligen, reinen Quelle, aus welcher er entsprungen, ist freilich ganz von andrer Art als Spannung der Nerven, Erhitzung der Phantasie durch Reizung der Sinne; und man sieht es solchen Werken, wie Klopstocks Messias und Schillers Don Carlos sind, bald an, daß ihr Feuer nicht aus der Champagnerflasche ist gezogen worden. Allein wie wenig Künstler werden von jener bessern Glut entzündet. Ihre durch unordentliche Aufführung und unglückliche äußerliche Verhältnisse, über welche sie nicht Kraft genug haben, sich durch Philosophie zu erheben, ihre dadurch geschwächte Maschine, sage ich, fordert, um nicht ganz den Geist niederzudrücken, gewaltsame Stärkungs- oder vielmehr berauschende Mittel. Dies treibt sie zuerst zu einem den sinnlichen Freuden gewidmeten Leben. Dazu kommt, daß der, welcher einmal die schönen Künste zu seinem einzigen Berufe gemacht hat, selten noch Geschmack an ernsthaften Geschäften findet, sondern daß diese ihm äußerst trocken scheinen, und da man doch nicht immer singen, geigen, pfeifen und klecksen kann, so bleiben viel Stunden des Tages auszufüllen, welche dann dem Wohlleben geopfert werden.

An weise Verteilung und Anwendung der Zeit, an Aufsuchung eines lehrreichen und vernünftigen Umgangs denken also diese Herren selten, und sie schätzen den Mann, der ihnen sinnliche Freuden gewährt und sie dabei schmeichelt, höher als den Weisen, der sie auf den Weg der Wahrheit und Ordnung führt. Jenem drängen sie sich auf, diese fliehen sie. Bei dem allgemein einreißenden frivolen Geschmacke unsers Zeitalters, bei der Vernachlässigung solider Wissenschaften ist dies, wie ich glaube, ein Wort zu seiner Zeit geredet, möchte man mich auch deswegen für einen Pedanten halten. Jeder seichte Kopf, der nur ein weiches Herzchen hat, den edeln Müßiggang und ein liederliches Leben liebt, legt sich heutzutage auf die schönen Wissenschaften, glaubt Beruf zum Künstler zu haben, macht Verse, schreibt für das Theater, spielt ein Instrument, komponiert, pinselt – und so muß denn am Ende der Geschmack ausarten und die Kunst verächtlich werden. Deswegen sehen wir auch ganze Herden solcher Künstler herumlaufen, die  nicht einmal mit den ersten theoretischen Grundsätzen ihrer Kunst bekannt sind; Musiker, die nicht wissen, aus welcher Tonart sie spielen, die nichts vorzutragen verstehen, als was sie auf ihrer Geige oder Pfeife auswendig gelernt haben; ohne philosophischen Geist, ohne gesunde Vernunft, ohne Studium, ohne wahres Naturgefühl, aber dagegen mit desto mehr Selbstgenügsamkeit und Impertinenz ausgerüstet; unter sich von Brotneid entbrannt; neidisch auf einen Liebhaber, der ihr Hauptstudium nur als Nebensache treibt und denoch mehr davon weiß als sie, die weiter nichts gelernt haben. Hat ein solcher aber Anhang unter den Leuten nach der Mode, genießt er die Protektion der anmaßlichen Kenner, so wage man es ja nicht, laut zu sagen, daß er ein Stümper sei, wenn man nicht für einen unwissenden Menschen gelten und alle Dilettanten gegen sich aufbringen will: Allein wen ekelt nicht vor der Menge solcher vornehmen und geringen Dilettanten, vor ihren schiefen Urteilen, vor ihrem albernen Gewäsche?

Willst Du Dich bei diesem wilden Haufen beliebt machen, so mußt Du die Geduld haben, ihren Unsinn anzuhören, oder gar die Niederträchtigkeit begehn, ihn zu loben und ihren Machtsprüchen beizupflichten. Willst Du Dich aber bei ihnen in An sehn setzen, so sei ja nicht bescheiden, sondern ebenso unverschämt wie sie. Entscheide mit Kühnheit. Tritt mit Zuversicht mitten unter die größten Männer. Dränge Dich hervor. Tue, als seiest Du äußerst ekel in Deinem Geschmacke, als sei es schwer, den Beifall Deines verwöhnten Auges und Ohrs zu gewinnen. Rede von dem allgemeinen Rufe, in welchem Deine Kenntnisse stünden. Verachte, was Dir zu hoch ist. Schüttle bedeutend mit dem Kopfe, wenn Du nichts Passendes zu sagen weißt. Begegne dem Anfänger mit Übermute. Schmeichle vornehme, reiche und mächtige Dilettanten und Mäzenaten. Befördre die Lust an Spielwerken und Kleinigkeiten, an niedlichen Rondos, an Bierhausmenuetten mitten in ernsthaften Stücken, an buntscheckigem Kolorit, an Sinngedichten, an Bombast und leerer Phraseologie, an Schauspielen voll Greuel, Verwicklung und Übertreibung. – So kannst Du Dein Scherflein zum allgemeinen Verderbnisse [349] des Geschmacks redlich beitragen. Fühlst Du aber Kraft in Dir und hast nicht Ursache, Menschen zu scheun, so widersetze Dich dem Unwesen. Eifre gegen diese Erbärmlichkeiten, aber eifre mit Gründen und rücke den Midassen unsrer Zeit die großen Perücken und Narrenkappen zurück, damit man ihre langen Ohren sehe und sich nicht durch ihre Amtsgesichter täuschen lasse. Traurig ist es indessen, daß auch der wahrhaftig große Künstler heutzutage einen Teil dieser Wege einschlagen muß, wenn er nicht dem Charlatan das Feld räumen will; daß er oft Natur, Bescheidenheit, Einfalt und Würde der Mode und dem Vorurteile aufzuopfern, sich mit falschem Glanze auszurüsten, sich zum Windbeutel und Spaßmacher zu erniedrigen gezwungen ist, um zu gefallen und Brot zu finden. Übel ist auch oft der Künstler, besonders der Musiker, daran, wenn er in eine Gesellschaft von Leuten gerät, die ihn bewundern wollen, die ihn bitten, sich vor ihnen hören zu lassen, und die dann doch weder Aufmerksamkeit noch Kenntnis der hohen Kunst haben. Abschlagen darf er es nicht, wenn er nicht will für eigensinnig gehalten werden, und doch fühlt er, daß er seine Perlen den Säuen vorwirft. Er setzt sich an das Klavier, spielt das sanfteste Adagio, und nun brüllen die zuhörenden Liebhaber mitten in der rührendsten Stelle überlaut: »Oh! das ist gar schön! vortrefflich!« und darüber geht die Stelle verloren. – Solcher Unschicklichkeiten soll man sich enthalten.

(Quelle: Adolph Freiherr von Knigge, (1752–1796): Über den Umgang mit Menschen. Frankfurt a.M. 1977, S. 337-356. Permalink: tp://www.zeno.org/nid/20005177456)

Das Tagesgericht

Die Schlacht auf dem Spargelfeld.

In Straßburg könnte EU Millionen sparen
Teurer »Wanderzirkus« des Europaparlaments / Debatte neu entbrannt
Zwischen 54 und 203 Millionen Euro kostet es den europäischen Steuerzahlern, dass das EU-Parlament sowohl in Brüssel als auch in Straßburg tagt. An Ideen, wie gespart werden könnte, mangelt es nicht.
(Miba-Presse. Auch Deutschland leistet sich noch immer einen teuren Wanderzirkus zwischen Bonn und Berlin.)

Straßen sollen beruhigt werden
Deutliches Votum des Mietersheimer Ortschaftsrat / Zuvor Vor-Ort-Termin absolviert
(Lahrer Anzeiger. Nicht die Straßen, die Leut’! Das Unssinsprojekt Bürgerhaus  hat jetzt die erwarteten Folgen. Nur Dummköpfe konnten sie nicht gesehen haben.)

Bäume statt Blumenkübel
Die Mietersheimer Hauptstraße soll ein gefälligeres Aussehen erhalten und sicherer werden
(Badische Zeitung.Verwaltung und Gemeinderat verantwortenbdiesen Murks.)

Geblitzt in der Kuhbacher Hauptstraße
Link öffnet in neuem Fenster: Beim Vor-Ort-Termin mit Medienvertretern in Reichenbach stehen am neuen Tempo-Vierzig-Schilder am Ortseingang von links nach rechts: Pfleghar, Straßenmeister vom Straßenmeisterbezirk Lahr, Klaus Girstl in Vertretung des Reichenbacher Ortsvorstehers Hermann Kleinschmidt, Erste Bürgermeisterin Brigitte Kaufmann, Michal Kleinthomä von der Abteilung Tiefbau der Stadt Lahr, Peter Reimann, von der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung und Günter Kern vom Polizeirevier Lahr.
Die Geschwindigkeitsreduzierung in der Kuhbacher Hauptstraße wird gut akzeptiert. Das zeigt eine Geschwindigkeitskontrolle, die am vergangenen Mittwoch in der Kuhbacher Hauptstraße stattgefunden hat. Etwas mehr als 2000 Fahrzeuge sind dabei kontrolliert worden. 64 davon waren mehr als fünf km/h zu schnell unterwegs.
(Stadt Lahr. Welcher Witzbold hat die abgewählte Bürgermeisterin Kaufmann aktuell auf die website der Stadt gehievt? Wann gibt’s die ersten Fotos aus der Römerzeit? Müssen doch in den von Lahrer Stadtexperten gefundenen römischen Aschekisten vorhanden gewesen sein.)

Erwartungsvoller Hockeyclub
(Badische Zeitung. Party statt Sport.)

Mütter im Mittelpunkt
Ein großes Fest im Spital
Der vergangene Sonntag ist im Seniorenpflegeheim Spital ganz im Zeichen der Mütter gestanden. Zum Muttertag wurde ein großes Fest veranstaltet, bei dem auch die männlichen Bewohner gerne mitmachten.
(Badische Zeitung. Schmarren.)

Schulhorte mögen die Eltern besonders gern
Kinderhorte an Grundschulen erfreuen sich größerer Beliebtheit. Die Stadt Lahr wird deshalb ihre beiden Horte ausbauen und gleichzeitig die Stellenzahl geringfügig anheben. An den Horten an Luisen- und Eichrodtschule sind jeweils drei Gruppen vorgesehen, die jeweils 65 Kinder betreuen können. Dennoch wird das Angebot nicht reichen.
(Badische Zeitung. Den Sozialismus in seinem Lahrer Lauf, hält kein Esel mehr auf.)

Wettbewerb: Die BZ sucht das schönste Bild von Dole
Zwei Städte feiern “Goldene” / Einsendeschluss wird wegen der Feierlichkeiten und des Schüleraustausches auf 17. Juni verlängert
(Badische Zeitung. Wer hat’s verloren? Dazu braucht niemand eine Zeitung.)

35 fahren mit Rad nach Dole
Das Jubiläum fest im Blick
(Badische Zeitung. Wie oft schon?)

Gesucht und gefunden
(Badische Zeitung. Bericht über private Alterserscheinungen.)

Wie können sich die Generationen unterstützen?
In einem Workshop, der für Ende September geplant ist, wollen sich Seelbacher mit dem demografischen Wandel beschäftigen
(Badische Zeitung. Die Menschheit wird neu erfunden.)

Ja zum Anbau einer Mensa
Schwanaus Bauausschuss tagte
Einstimmig und ohne neuerliche Diskussion hat der Bau- und Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend dem formellen Antrag der Gemeinde Schwanau zugestimmt, eine Mensa an die Bärbel-von-Ottenheim-Schule anzubauen.
(Badische Zeitung. Mensa auf dem Dorf.)

OB Schreiner: Stadt und Polizei sind nicht untätig
Die Oberbürgermeisterin weist den Vorwurf städtischer Untätigkeit angesichts pöbelnder Jugendlicher und Müll in der Stadt zurück
(Badische Zeitung. Sagen wir mal so: Sie sind erfolglos in ihrer Nichtuntätigkeit.)

“Das ist kein einfacher Job”
Bei der Kommunalen Arbeitsförderung helfen Integrationslotsen Langzeitarbeitslosen über 50
(Bdische Zeitung. Neuer Job für Arbeitslose: Integrationslotse?)

Engagiert und herzlich
(Badische Zeitung. Trotzdem tot.)

Rotoren und Vögel, geht das?
Naturschützer warnen: Windkraft greift gefährlich in natürliche Lebensräume der Tiere ein
(Badische Zeitung.Natürlich geht das, wenn Vögel gerne Karussell fahren.)

Kulturabgabe
Grüne wollen Kirchen-Austritte per Steuer bremsen
Kulturabgabe statt Kirchensteuer: Die Grünen wollen Konfessionslose zur Kasse bitten. Jeder Bürger soll zu einer Spende verpflichtet werden, von der eine Kirche oder Organisation profitiert.
(WELT online. Grüne sind auch nur eine fundamentalistische Religion.)

Bildungsministerin
Muss Annette Schavan als Nächste gehen?
Ausgerechnet die Bildungsministerin soll bei ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben. Schavan schweigt eisern zu den Plagiatsvorwürfen, obwohl diese sogar noch umfangreicher werden.
(WELT online. Muß sie auch rausgeschmissen werden?)

Auf der B 3 hat’s gekracht

(gh). Unfall auf der B 3 bei Altdorf: Ein Zweirad liegt auf der Straße, ein Hubschrauber landet, ein Verletzter wird versorgt. Obwohl früher  Freitagnachmittag, ist darüber weder im Polizeibericht noch in den Tageszeitungen etwas zu finden. Die Aktualität scheint keine große Rolle mehr zu spielen, obwohl den Zeitungen die Leser wegrennen. Die B 3 zwischen Lahr und Ringsheim ist eine der potenziell gefährlichsten Strecken, denn es gibt zuviele Einmündungen aus Feldwegen und Seitenstraßen, was allenfalls zu einer Gemeindeverbindungsstraße passen würde, aber nicht zu einer Bundesstraße.

Schutz vor Kostenfallen im Internet

Neues Gesetz gilt ab 1. August in Deutschland

(lifePR) – Als “Meilenstein im Kampf gegen Abzocke im Internet” sieht Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner das neue Gesetz gegen Kostenfallen im Internet: “Dieses Gesetz ist ein wichtiger Schritt zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Durch die zügige Umsetzung der so genannten Button-Lösung werden unseriöse Geschäftspraktiken im Internet eingedämmt und Internet-Nutzer besser davor geschützt, ungewollt in eine Abofalle zu tappen.” Deutschland übernimmt mit der Umsetzung der zugrunde liegenden EU-Richtlinie noch vor Ablauf der Umsetzungsfrist eine Vorreiterrolle in ganz Europa beim Verbraucherschutz.

Das BMELV hatte sich mit Nachdruck für die Aufnahme der “Button-Lösung” in die EU-Richtlinie über Rechte der Verbraucher (Verbraucherrechterichtlinie) stark gemacht. Die Richtlinie ist bis zum Juni 2014 umzusetzen. Das Gesetz gegen Kostenfallen im Internet wurde am 16. Mai  im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt zum 1. August 2012 in Kraft.

“Mit der zeitlich vorgezogenen Umsetzung der Button-Lösung setzen wir ein starkes Signal für mehr Verbraucherschutz im Internet”, sagt Aigner. “Mit den neuen Regelungen wird den illegalen Auswüchsen im Internet effektiv ein Riegel vorgeschoben.” Es sei nicht hinnehmbar, dass Verbraucherinnen und Verbraucher mit trickreich gestalteten, scheinbar kostenfreien Internetangeboten zum Abschluss von teuren Verträgen verleitet werden.

Ab 1. August 2012 müssen Unternehmen bei einem kostenpflichtigen Vertrag den Verbraucher unmittelbar vor der Bestellung klar, verständlich und in hervorgehobener Weise über die wesentlichen Vertragselemente – wie zum Beispiel den Preis – informieren. Ein Vertrag kommt nur dann zustande, wenn der Verbraucher ausdrücklich bestätigt, dass er sich zu einer Zahlung verpflichtet.

Erfolgt der Vertragsschluss per Mausklick auf eine Schaltfläche, muss diese gut lesbar mit einem eindeutigen Hinweis wie “zahlungspflichtig bestellen” oder einer anderen eindeutigen Formulierung versehen sein. Fehlt es an der Bestätigung des Verbrauchers oder einer korrekt beschrifteten Schaltfläche, kommt kein Vertrag zustande. Im Zweifel muss der Unternehmer beweisen, dass er seinen Informationspflichten ausreichend nachgekommen ist.